NRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 bis 2032
Tim SimonNRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 bis 2032
Nordrhein-Westfalen (NRW) investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach. Der Ausbau umfasst den Bau eines zweiten Gleises, die barrierefreie Gestaltung der Stationen sowie einen neuen Haltepunkt in Köln-Kalk-West. Die Verantwortlichen streben nun einen Baubeginn bis Ende 2030 an, doch Verzögerungen könnten den ursprünglichen Fertigstellungstermin 2032 gefährden.
Die Pläne sehen einen durchgehenden zweigleisigen Ausbau zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach vor. Der Bahnhof Bergisch Gladbach wird von zwei auf vier Bahnsteige erweitert, während der Kölner Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz neue Mittelbahnsteige erhalten. Zudem werden alle Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach vollständig barrierefrei umgebaut.
Die DB InfraGO hat die Baugenehmigung erhalten und kann nun Ausschreibungen vorbereiten sowie Gleissperrungen planen. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer rechnet damit, dass die noch ausstehenden Genehmigungen im Laufe dieses Sommers erteilt werden. Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach, bestätigte, dass die Arbeiten bereits ab Ende 2030 beginnen könnten.
Nach Abschluss der Bauarbeiten soll die S11 im Zehn-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast alle fünf Minuten. Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich mittlerweile auf 836 Millionen Euro, wovon 531 Millionen Euro vom Bund stammen. Allerdings könnten Terminkollisionen mit anderen Infrastrukturvorhaben die geplante Fertigstellung des zweiten Gleises Anfang 2032 verzögern.
Der Ausbau der S11 wird schnellere, häufigere Verbindungen und eine bessere Barrierefreiheit in der Region bringen. Der Baubeginn ist für spätestens Ende 2030 vorgesehen, doch der genaue Fertigstellungstermin bleibt ungewiss. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei 836 Millionen Euro, finanziert gemeinsam von Bund und Land NRW.






