Neues Wunschmobil in Gifhorn macht letzte Träume für Palliativpatienten wahr
Lukas BraunNeues Wunschmobil in Gifhorn macht letzte Träume für Palliativpatienten wahr
Ehrenamtliche Initiative in Gifhorn stellt neues Fahrzeug für letzte Wünsche vor
Ein von Freiwilligen getragenes Projekt in Gifhorn hat ein neues Fahrzeug präsentiert, das Menschen in der Palliativversorgung dabei helfen soll, sich letzte Wünsche zu erfüllen. Die Initiative „Wünsche in Bewegung“, die seit 2017 besteht, setzt nun auf eine modernisierte Transportlösung, die auf Komfort und Würde ausgelegt ist. Für das 13-köpfige Team ist dies mehr als nur eine technische Aufwertung – es bringt sie ihrem ursprünglichen Auftrag ein Stück näher.
Das Projekt wurde 2017 von den Ehrenamtlichen Philipp Michel und David Skiba zusammen mit dem Vorstandsmitglied Sandro Pietrantoni ins Leben gerufen. Seither konnten bereits 35 Fahrten organisiert werden, jede mit einer ganz persönlichen Bedeutung. Die Wünsche reichen von Ausflügen an malerische Orte bis hin zur Teilnahme an besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder Fußballspielen.
Das neue Fahrzeug, vollständig durch Spenden finanziert, erfüllt strenge medizinische Standards nach der Norm DIN EN 1789. Im Gegensatz zu herkömmlichen Krankenwagen verfügt es über seitliche Fenster und ein Design, das auf den Komfort der Fahrgäste abzielt. Im Innenraum gibt es Platz für einen persönlichen Rollstuhl sowie eine integrierte Soundanlage.
Die Gifhorner Gliederung des Deutschen Roten Kreuzes begrüßte die Anschaffung und betonte deren Bedeutung für die Nachhaltigkeit der Initiative. Dennoch bleibt das Projekt auf kontinuierliche finanzielle Unterstützung angewiesen, um seine Arbeit für Menschen in der Palliativversorgung fortzuführen.
Mit dem upgraded Fahrzeug kann „Wünsche in Bewegung“ seinen Passagieren ein noch angenehmeres und bedeutungsvolleres Erlebnis bieten. Nach 35 bereits realisierten Fahrten bleibt die Initiative ihrem Ziel treu, letzte Wünsche zu erfüllen. Spenden sind weiterhin entscheidend, um den Service für diejenigen aufrechtzuerhalten, die ihn am dringendsten benötigen.






