Neuer Radweg verbindet Bottrop und Gladbeck entlang alter Bahntrasse
Neuer Radweg entlang alter Bahntrasse: Drei Kilometer zwischen Bottrop und der Halde Beckstraße
Entlang einer stillgelegten Eisenbahnstrecke zwischen Bottrop und der Halde Beckstraße entsteht ein neuer, drei Kilometer langer Radweg. Die Strecke soll langfristig das Bottroper Stadtzentrum mit Gladbeck-Ellinghorst verbinden und Teil eines übergeordneten Radwegenetzes werden. Die Verantwortlichen zeigen sich zufrieden mit dem bisherigen Projektfortschritt.
Derzeit läuft der Bau des ersten Abschnitts der Radverbindung Bottrop–Gladbeck. Die rund 4,5 Millionen Euro teure Teilstrecke erhält eine vier Meter breite, asphaltierte Fahrbahn mit durchgehender Beleuchtung. Neunzig Prozent der Kosten übernimmt das Land.
Der fertige Abschnitt wird fast die Hälfte der gesamten Verbindung nach Gladbeck-Ellinghorst ausmachen. Die Arbeiten sollen bis zum nächsten Jahr abgeschlossen sein, während der restliche Streckenabschnitt bis 2030 fertiggestellt werden soll.
Kürzlich besichtigten lokale Vertreter – darunter Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, der technische Beigeordnete Klaus Müller und Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist – die Baustelle. Sie äußerten sich positiv über den Stand der Arbeiten.
Nach der Fertigstellung wird der Radweg Teil der Radschnellverbindung Mittleres Ruhrgebiet (RS7) sein. Zudem besteht eine direkte Anbindung an die Radschnellroute Ruhr (RS1), was die Vernetzung für Radfahrer in der gesamten Region verbessert.
Die erste Bauphase des Radwegs soll bereits im nächsten Jahr eröffnet werden und bietet dann eine breite, gut beleuchtete Strecke für Radfahrer. Die vollständige Verbindung nach Gladbeck-Ellinghorst folgt bis 2030 und schafft so eine nahtlose Verbindung zwischen beiden Städten. Das Projekt stärkt die Radinfrastruktur der Region und knüpft an bestehende Fernradwege an.






