Neue Kita in Braunschweig-Weststadt soll akuten Betreuungsmangel lindern
Tim SimonNeue Kita in Braunschweig-Weststadt soll akuten Betreuungsmangel lindern
Neues Kita-Zentrum für Braunschweig-Weststadt geplant – Entlastung bei akutem Betreuungsmangel
In Braunschweig-Weststadt, dem Stadtteil mit dem größten Betreuungsengpass der Stadt, soll eine neue Kindertagesstätte entstehen. Die Einrichtung in der Unstrutstraße soll mit zusätzlichen Krippen- und Kindergartenplätzen die Situation für Familien entspannen. Nun haben Stadtvertreter das Design und die Finanzierungsdetails vor einer entscheidenden Abstimmung vorgestellt.
Die Kita in der Unstrutstraße entsteht in direkter Nachbarschaft zu bestehenden Betreuungseinrichtungen und wird vom Caritasverband Braunschweig betrieben. Im Inneren ist unter anderem ein 50 Quadratmeter großer Speisesaal vorgesehen, der gesunde Ernährungsgewohnheiten und soziales Lernen fördern soll. Fünf Gruppen werden die Einrichtung nutzen: drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe.
Aktuell fehlen in Weststadt 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze – die Versorgungsziele der Stadt werden damit deutlich verfehlt. Der Neubau, dessen Kosten auf maximal 10 Millionen Euro begrenzt sind, setzt auf serielle Modulbauweise, ein schnelleres und effizienteres Verfahren, das künftig als Vorbild für weitere Projekte dienen könnte.
Über die Pläne entscheidet der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 17. Juni. Bei einer Zustimmung könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen, die Eröffnung wäre dann für 2030 geplant. Das Projekt zielt direkt auf den dringenden Betreuungsbedarf in Weststadt ab und bietet nicht nur kurzfristige Plätze, sondern auch ein Modell für künftige Erweiterungen. Nun wartet die Verwaltung auf das Votum des Ausschusses, bevor konkrete Bauzeitpläne und die Finanzierung weiterverfolgt werden.






