19 March 2026, 16:17

Mordanklage nach sadomasochistischem Ritual an Autobahnrastplatz

Schwarzes und weißes Foto einer Frau mit geschlossenen Augen, die angeblich die erste Frau war, die bei einem Autounfall starb, mit Text unten lesend "Erste Frau bei Autounfall gestorben".

Tödlicher Vorfall auf Parkplatz - Frau wegen Mordes angeklagt - Mordanklage nach sadomasochistischem Ritual an Autobahnrastplatz

Eine 36-jährige Frau ist wegen Mordes angeklagt worden, nachdem im vergangenen November in Rehlingen-Siersburg in der Nähe einer Autobahn eine Leiche entdeckt worden war. Die Beschuldigte und das Opfer, das ebenfalls aus Baden-Württemberg stammte, waren zuvor gemeinsam unterwegs gewesen.

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Die Tote wies Verletzungen auf, die auf starken Blutverlust und stumpfe Gewalt im Halsbereich hindeuteten. Den Ermittlungen zufolge soll die Angeschuldigte das Opfer mit einer Kette gewürgt und anschließend mit einem Küchenmesser mehrfach erstochen haben. Als Motiv geben die Staatsanwälte die Befriedigung sexueller Gelüste an.

Laut Angaben sollen beide Frauen gemeinsam zu einem Autobahnrastplatz gefahren sein, wo sie vor dem Angriff sadomasochistische Praktiken ausübten. Nun muss das Landgericht Saarbrücken entscheiden, ob die Anklageschrift zugelassen wird. Sollte es zu einer Hauptverhandlung kommen, wird ein psychiatrischer Gutachter den geistigen Zustand der Beschuldigten begutachten.

Bisher liegen aus der Region Saarbrücken keine Berichte über öffentliche Reaktionen oder Medienberichterstattung seit der Anklageerhebung vor.

Die Entscheidung des Gerichts über die Zulassung der Anklage wird die weiteren Schritte im Verfahren bestimmen. Bei einer Verurteilung droht der Angeklagten nach deutschem Recht eine lebenslange Freiheitsstrafe. Die psychiatrische Begutachtung, sofern angeordnet, würde eine zentrale Rolle im Prozess spielen.

Quelle