Mexikos Regierung formiert sich neu: Rücktritte und strategische Personalentscheidungen 2024
Marie SchulzMexikos Regierung formiert sich neu: Rücktritte und strategische Personalentscheidungen 2024
Im Spätherbst 2024 kam es in Mexikos Bundesregierung zu mehreren bedeutenden personellen Veränderungen. Wichtige Positionen in den Rechts- und Sicherheitsbehörden wurden neu besetzt, während ein prominenter Rücktritt die Führung der Regierung neu prägte. Präsidentin Claudia Sheinbaum hat seitdem bestätigt, dass 2025 keine weiteren Umbesetzungen geplant sind.
Den Anfang der Umbildungen markierte der Abschied von Alejandro Gertz Manero, der 2024 als Generalstaatsanwalt zurücktrat. Sein Ausscheiden löste eine Reihe von Anpassungen innerhalb der Regierung aus.
Ernestina Godoy, zuvor juristische Beraterin der Präsidentin, übernahm noch im selben Jahr die Leitung der Generalstaatsanwaltschaft (FGR). Durch ihren Wechsel entstand eine Lücke im rechtlichen Beraterstab der Präsidentin, die im Dezember 2024 mit Esthela Damián Peralta besetzt wurde. Damián Peralta hatte zuvor als Unterstaatssekretärin für Gewaltprävention im Ministerium für Sicherheit und Bürgerschutz gedient.
Fast zeitgleich trat Miguel Torruco Garza als Unterstaatssekretär für Prävention in dasselbe Ministerium ein. Seine Ernennung brachte zusätzliche Erfahrung in den Sicherheitsbereich ein.
Mit diesen Änderungen hat Sheinbaum deutlich gemacht, dass 2025 keine weiteren Kabinettsumbildungen anstehen. Die neuen Amtsträger haben ihre Positionen übernommen und bringen frischen Führungsimpuls in Mexikos Rechts- und Sicherheitsinstitutionen.






