17 January 2026, 21:11

Merz erhält Großen Stutenkerl in Dortmund – und spricht über Deutschlands Zukunft

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Merz sieht Deutschland in tiefgreifender Umwälzung - Merz erhält Großen Stutenkerl in Dortmund – und spricht über Deutschlands Zukunft

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Deutschland vor eine 'tiefgreifende Umbruchphase' mit großen Herausforderungen gestellt. Bei einem Auftritt in Dortmund sprach er über den Arbeitsmarkt, die soziale Sicherung und die Außenpolitik – und erhielt dabei eine ungewöhnliche Ehrung von ortsansässigen Bäckern.

Die Westdeutsche Bäcker-Innungsverband verlieh Merz den Großen Stutenkerl – eine traditionelle Lebkuchenfigur – als Anerkennung für sein Engagement für das Handwerk und das Bäckerhandwerk. Die Veranstaltung rückte auch seine Positionen zu Migration und der wirtschaftlichen Zukunft des Ruhrgebiets in den Fokus.

Merz betonte in seiner Rede die Bedeutung von Zuwanderung für die Geschichte und den wirtschaftlichen Aufstieg des Ruhrgebiets. Gleichzeitig warnte er vor übertriebenem Pessimismus und verwies auf den Wiederaufstieg Deutschlands nach dem Krieg als Beweis für die Widerstandsfähigkeit des Landes. Der Kanzler rief die Nation dazu auf, die aktuellen Schwierigkeiten mit Entschlossenheit anzugehen.

Borussia Dortmunds Präsident Hans-Joachim Watzke lobte Merz’ Verständnis für das Handwerk und seinen Führungsstil. Watzke hob hervor, dass die Wertschätzung des Kanzlers für handwerkliche Berufe Teil seiner politischen Vision sei. Der Große Stutenkerl, der traditionell an Persönlichkeiten verliehen wird, die lokale Branchen fördern, ging ebenfalls an Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal. Die Bäckerinnung ehrte Westphal für seine Verdienste um das städtische Gewerbe und das kulturelle Erbe.

Der Besuch Merz’ unterstrich die Verbindung zwischen Wirtschaftspolitik und regionalen Traditionen. Die Auszeichnung der Dortmunder Bäcker symbolisierte seine Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe angesichts übergeordneter nationaler Herausforderungen. Seine Äußerungen zu Migration und Arbeitsmarktreformen dürften die kommenden politischen Debatten prägen.