24 January 2026, 16:21

Massive Proteste gegen AfD-Stand eskalieren in Flensburg mit 13 Strafanzeigen

Ein altes Stadtplan von Flensburg, Deutschland, mit Text und Zahlen, die die Standorte der Stadt markieren.

Rund 800 Menschen protestieren gegen AfD-Infostand - Massive Proteste gegen AfD-Stand eskalieren in Flensburg mit 13 Strafanzeigen

Hunderte Demonstranten versammelten sich am Wochenende in Flensburg, um gegen einen Informationsstand der AfD zu protestieren. Bei den Kundgebungen kam es zu Auseinandersetzungen, Sachbeschädigungen und mehreren Strafanzeigen. Die Organisatoren haben nun eine weitere Demonstration für Samstagnachmittag angekündigt.

Rund 800 Menschen nahmen an fünf getrennten Protesten gegen den Auftritt der rechtsextremen Partei teil. Einige Demonstranten sollen versucht haben, gewaltsam in den Standbereich einzudringen, woraufhin die Polizei eingriff. Die Behörden verzeichneten 13 Strafanzeigen, darunter die Beschädigung des AfD-Stands während des Aufbaus.

Die Proteste wurden von über 40 lokalen Gruppen und Initiativen unterstützt. Ihr Motto "Hoffnung leuchtet hell – Demonstration für Vielfalt und Solidarität" unterstrich den Fokus der Veranstaltung auf den Widerstand gegen Extremismus. Eine der Hauptorganisatorinnen, OMAS GEGEN RECHTS, hat zu einer Nachfolgedemonstration am Südermarkt aufgerufen. Die nächste Kundgebung beginnt am Samstag, dem 24. Januar 2026, um 9:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz. Die Polizei hat noch nicht bestätigt, ob zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für die Veranstaltung getroffen werden.

Die Proteste in Flensburg zogen eine große Teilnehmerzahl an und führten zu Sachschäden sowie rechtlichen Konsequenzen. Angesichts der geplanten weiteren Demonstration könnten die lokalen Behörden vor zusätzliche Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung gestellt werden. Die Ereignisse spiegeln die anhaltenden Spannungen um politisches Engagement in der Region wider.