Mainz rüstet sich mit Rekord-Polizeipräsenz für den Rosenmontagsumzug
Clara FrankeTausende Polizisten im Einsatz beim Karneval - Mainz rüstet sich mit Rekord-Polizeipräsenz für den Rosenmontagsumzug
Mainz bereitet sich auf das größte Karnevalsereignis des Jahres vor – der Rosenmontagsumzug erwartet bis zu 600.000 Besucher. Angesichts der weiterhin erhöhten Gefahrenlage aufgrund regionaler Spannungen haben die Behörden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Die Polizei in Rheinland-Pfalz wird von Altweiberfastnacht bis Fastnachtsdienstag über 5.000 Beamte im gesamten Bundesland einsetzen. Der größte Teil – rund 1.120 Kräfte – wird in Mainz 05 für den Rosenmontagsumzug im Einsatz sein, aufgeteilt in zwei operative Phasen.
Neben dem massiven Polizeiaufgebot haben die Kommunen Glasverbote verhängt und könnten in öffentlichen Bereichen auch Messer beschränken. Während der Hauptveranstaltungen werden zudem temporäre Sperrzonen und Betretungsverbote gelten. Allein am Sonntag werden über 150 Beamte jeweils die Umzüge in Koblenz, Trier und Ludwigshafen absichern.
Videoüberwachung soll Menschenansammlungen überwachen, und maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte beinhalten abgestimmte Zugangskontrollen. Bürger und Besucher können sich über Echtzeit-Updates auf den Social-Media-Kanälen der Polizei Rheinland-Pfalz sowie per WhatsApp-Alarm informieren.
Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen dienen dem Ziel, die öffentliche Sicherheit während der Karnevalsfeiern zu gewährleisten. Mit strengen Kontrollen, Überwachung und einem großen Polizeiaufgebot arbeiten die Behörden daran, Risiken zu minimieren und gleichzeitig ein ungestörtes Feiern zu ermöglichen.