21 March 2026, 14:13

Mainz kämpft um bezahlbare Mieten nach Auslaufen der Preisbremse bis 2027

Eine Liniengraphik, die das Verhältnis von Wohnpreisen zu Einkommen pro Kopf nach Metropole zeigt, mit unterschiedlich farbigen Linien für jede Region, begleitet von eräuterndem Text.

Mainz kämpft um bezahlbare Mieten nach Auslaufen der Preisbremse bis 2027

In Mainz laufen in den nächsten zwei Jahren die Mietpreisbremse für hunderte geförderte Wohnungen aus. Bis Ende 2026 verlieren 98 Wohnungen ihren aktuellen Schutz, weitere 768 folgen bis Ende 2027. Die Stadt arbeitet nun mit Wohnungsanbietern zusammen, um Wege zu finden, die Mieten bezahlbar zu halten.

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Die erste Welle der Änderungen betrifft bis Dezember 2026 insgesamt 98 Wohnungen in Stadtteilen wie Neustadt und Weisenau. Eine deutlich größere Gruppe – 768 Wohnungen – wird bis Ende 2027 von der Aufhebung der Mietpreisbremse betroffen sein, vor allem in Finthen, Weisenau, Gonsenheim und Mombach. Sobald diese Regelungen auslaufen, dürfen Vermieter die Mieten innerhalb der gesetzlichen Grenzen anpassen, müssen die Mieter jedoch vorher informieren.

Um die Mietpreisbremse zu verlängern, können Eigentümer an Landesförderprogrammen teilnehmen. Dazu gehören der Erwerb von Belegungsrechten oder der Zugang zu Modernisierungsmitteln. Das Mainzer Amt für Wohnungsförderung hat bereits Gespräche mit großen Wohnungsunternehmen aufgenommen, um die Beteiligung an diesen Programmen zu fördern.

Während größere Anbieter mit den bestehenden Fördermöglichkeiten vertraut sind, wirbt die Stadt für eine breitere Inanspruchnahme. Unklar bleibt jedoch, wie viele der 866 geförderten Wohnungen möglicherweise noch für eine Verlängerung des Mieterschutzes infrage kommen. Aktualisierte Daten müssten von den örtlichen Wohnungsbehörden oder der Stadtverwaltung selbst vorgelegt werden.

Ohne freiwillige Teilnahme an den Landesförderprogrammen könnten die Mieten in diesen Wohnungen steigen, sobald die Preisbindungen auslaufen. Die Möglichkeiten der Stadt beschränken sich auf Beratung und Verhandlungen, da die endgültigen Entscheidungen bei den Vermietern liegen. Betroffene Mieter werden von ihren Wohnungsanbietern offiziell über etwaige Änderungen informiert.

Quelle