Machtwechsel in Neustadt bei Coburg: CSU-Kandidat beendet 31-jährige SPD-Ära
Marie SchulzMachtwechsel in Neustadt bei Coburg: CSU-Kandidat beendet 31-jährige SPD-Ära
Nach 31 Jahren im Amt hat Frank Rebhan sein Bürgermeisteramt in Neustadt bei Coburg verloren. Der langjährige SPD-Politiker, der als Bayerns diensterfahrenster Bürgermeister galt, unterlag in der Stichwahl. Sein Nachfolger, Dominik W. Heike von der CSU, sicherte sich im März 2026 eine klare Mehrheit der Stimmen.
Frank Rebhan wurde 1995 erstmals zum Bürgermeister gewählt und war damit Deutschlands am längsten amtierender Oberbürgermeister einer größeren Kreisstadt. Seine Amtszeit umfasste mehr als drei Jahrzehnte, in denen er die SPD in Neustadt bei Coburg vertrat. In der Stichwahl trat er gegen Dominik W. Heike an, der schließlich mit 59,9 Prozent der Stimmen siegte.
Rebhan erhielt in der finalen Runde 40,1 Prozent – ein Rückgang gegenüber seiner früheren Unterstützung. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,3 Prozent und damit leicht unter den 59,5 Prozent der ersten Runde. Das Ergebnis markiert das Ende einer Ära für die politische Führung der Stadt.
Heike, der CSU-Kandidat, übernimmt nun das Bürgermeisteramt. Sein Sieg bedeutet einen Machtwechsel von der SPD zur CSU in Neustadt bei Coburg nach Jahrzehnten unter Rebhans Führung.
Die Wahl bringt einen bedeutenden Wandel für die lokale Politik in Neustadt bei Coburg mit sich. Dominik W. Heike wird nach einem deutlichen Sieg sein Amt antreten und damit Frank Rebhans 31-jährige Amtszeit beenden. Der Wechsel folgt auf einen Wahlkampf, an dem sich in der finalen Abstimmung fast 57 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten.






