07 May 2026, 00:16

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten – Aktie steigt um 8 Prozent

Liniengraph, der einen abwärtsgerichteten Trend in den projizierten zukünftigen Ölimporten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten – Aktie steigt um 8 Prozent

Lufthansa verzeichnet geringeren Verlust als erwartet – Aktie legt stark zu

Die Lufthansa hat im ersten Quartal 2026 einen geringeren Verlust als befürchtet ausgewiesen und damit die Sorgen der Anleger gemildert. Das bereinigte operative Minus belief sich auf 612 Millionen Euro – etwas besser als die von Analysten prognostizierten 659 Millionen Euro. Die Aktie stieg daraufhin deutlich und legte im frühen Handel über 8 Prozent zu.

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Die Umsätze des Konzerns kletterten um 8 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro, verfehlten jedoch die Erwartungen der Experten, die mit 9,3 Milliarden Euro gerechnet hatten. Trotz dieser Abweichung reagierten die Investoren positiv auf den geringeren Verlust und die Entscheidung der Airline, ihre Jahresprognose für den Gewinn unverändert zu lassen.

Die Lufthansa kämpft mit steigenden Kosten durch geopolitische Spannungen. Der Konflikt im Iran hat in diesem Jahr bereits 1,7 Milliarden Euro an zusätzlichen Treibstoffausgaben verursacht. Um mögliche Engpässe zu bewältigen, hat die Fluggesellschaft 20.000 Flüge aus ihrem Sommerflugplan gestrichen und bereitet Notfallpläne für Langstreckenverbindungen vor.

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Unternehmen ein bereinigtes operatives Ergebnis deutlich über 1,96 Milliarden Euro. Dies setzt jedoch voraus, dass es zu keinen weiteren Störungen in der Treibstoffversorgung oder Arbeitsniederlegungen kommt. Die Airline bleibt vorsichtig, zeigt sich aber zuversichtlich, die anstehenden Herausforderungen zu meistern.

Der Kursanstieg der Aktie spiegelt die Erleichterung der Anleger über die finanzielle Widerstandsfähigkeit des Konzerns wider. Angesichts steigender Spritkosten und laufender operativer Anpassungen konzentriert sich die Lufthansa darauf, Stabilität zu wahren. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die getroffenen Vorsorgemaßnahmen die anhaltenden Belastungen ausgleichen können.

Quelle