20 March 2026, 18:14

Landtagswahl 2026: SPD und CDU liefern sich spannendes Duell in Rheinland-Pfalz

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes im Anzug und Krawatte, der ein Schild hält, auf dem "Der Albtraum des Wählers" steht, mit entschlossener Miene.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl 2026: SPD und CDU liefern sich spannendes Duell in Rheinland-Pfalz

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 verspricht ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu werden. Zwölf Parteien buhlen um die Stimmen der Wähler, wobei SPD und CDU in den Umfragen gleichauf liegen. Die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer lobte ihren Nachfolger Alexander Schweitzer für dessen entschlossenen Wahlkampf als Spitzenkandidat der SPD.

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Schweitzer hatte im Sommer 2024 von Dreyer die Führung der Ampelkoalition in Mainz übernommen. Nun geht er als SPD-Spitzenkandidat in einen hart umkämpften Wahlkampf – laut der jüngsten INSA-Umfrage liegt die CDU bei 28 Prozent, die SPD knapp dahinter bei 27 Prozent. Die Union hatte sich einen leichten Vorsprung erarbeitet, nachdem die SPD Mitte März von 26 Prozent abgerutscht war.

Trotz des knappen Umfrageergebnisses liegt Schweitzer in der persönlichen Beliebtheit vor seinem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder. Dreyer, die weiterhin eine prägende Figur in der Partei bleibt, zeigte sich zuversichtlich, was die Chancen der SPD angeht. Den Wahlkampf bezeichnete sie als kompromisslos und gut organisiert – und gestand, dass es ihr als Beobachterin von der Seitenlinie aus noch unruhiger zumute sei als damals als Kandidatin.

Zu den wichtigsten Mitbewerbern zählen zudem die AfD unter Jan Bollinger, die Grünen mit Spitzenkandidatin Katrin Eder sowie die FDP mit Daniela Schmitt an der Spitze. Dreyer räumte ein, dass es weniger intensiv sei, den Wahlkampf von außen zu verfolgen, als selbst mittendrin zu stehen – doch bleibe sie optimistisch, was das Ergebnis betrifft.

Die Wahl wird entscheiden, ob die SPD unter Schweitzers Führung an der Macht bleiben kann. Angesichts der fast ausgeglichenen Umfragewerte könnte das Ergebnis von den letzten Wahlkampfaktivitäten und der Wählerbeteiligung abhängen. Dreyers Rückendeckung und Schweitzers Popularität könnten in den entscheidenden Tagen noch den Ausschlag geben.

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