24 April 2026, 18:38

Kubicki stellt FDP ultimativ: Sieg oder politischer Abschied nach Parteitag

Kubicki will bei einer Niederlage aus der Politik zurücktreten

Kubicki stellt FDP ultimativ: Sieg oder politischer Abschied nach Parteitag

Wolfgang Kubicki hat klare Bedingungen für seine politische Zukunft gestellt, während sich die FDP auf ihren anstehenden Bundesparteitag vorbereitet. Der erfahrene Politiker kündigte an, sich aus der Politik zurückzuziehen, falls er die Abstimmung um den Parteivorsitz nicht gewinnt. Gleichzeitig zeigt er sich optimistisch, die Geschicke der Partei im Bundestag wieder zu wenden.

Kubicki ist überzeugt, dass die FDP an frühere Erfolge anknüpfen und bei der Wählergunst mindestens zehn Prozent erreichen kann. Als Beleg verweist er auf die Wahlen 2017 und 2021, die zeigen, dass solche Ergebnisse möglich sind. Sein Ziel ist es, der Partei nach den jüngsten Rückschlägen die Rückkehr in den Bundestag zu sichern.

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Zudem skizzierte er mögliche Koalitionspartner für den Fall, dass die FDP wieder in das Parlament einzieht. Eine "reformierte" CDU/CSU kommt für ihn als Bündnispartner infrage – vorausgesetzt, die Partei stellt sich modernen Herausforderungen. Selbst die SPD hält Kubicki für eine Option, allerdings nur, wenn sie progressive Politik betreibt und "wieder Stolz auf das Land zeigt".

Als sozialliberaler Politiker betont Kubicki, dass er Kontinuität in der Parteiführung anstrebt. Sollte er die Wahl gewinnen, hofft er, dass Henning Höne als stellvertretender Bundesvorsitzender im Amt bleibt.

Kubickis politische Zukunft hängt nun vom Ausgang des FDP-Parteitags ab. Eine Niederlage würde seinen Rückzug aus der Politik bedeuten, während ein Sieg den Weg für Koalitionsgespräche und den Versuch ebnen könnte, den Einfluss der Partei wiederherzustellen. Seine Vision steht und fällt mit dem Vertrauen der Wähler und der Zielmarke von mindestens zehn Prozent bei künftigen Wahlen.

Quelle