26 January 2026, 16:27

Kölner Notfall-Rettung bleibt kostenfrei – doch wer zahlt künftig für Fehleinsätze?

Zwei Ambulanzen nebeneinander auf einer Straße geparkt, mit Gebäuden, Bäumen und Masten im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Ambulanz-Einsätze in Köln bleiben kostenlos - Kölner Notfall-Rettung bleibt kostenfrei – doch wer zahlt künftig für Fehleinsätze?

Köln hat eine neue Vereinbarung mit den Krankenkassen getroffen, um die Notfall-Rettungsdienste für die Bürger kostenfrei zu halten. Die Einigung sieht auch Änderungen bei der Finanzierung bestimmter Einsätze vor.

Nach der überarbeiteten fc köln übernimmt die Stadt künftig keine Kosten mehr für sogenannte „Einsätze ohne Transport“. Diese machen bis zu einem Viertel aller Notrufausrückungen in Köln aus. Trotz dieser Änderung bleiben für Patienten die Rettungsdienste weiterhin ohne Zuzahlung.

Die aktualisierte Gebührenstruktur wurde zwischen der Stadt und den Versicherungsträgern ausgehandelt. Ziel ist es, die Finanzierungsverantwortung klarer zu regeln, ohne den kostenfreien Zugang zur Notfallversorgung zu gefährden. Eine endgültige Entscheidung über den Vorschlag soll in der Ratssitzung am 5. Februar fallen. In ganz Nordrhein-Westfalen finden derzeit ähnliche Verhandlungen statt: Viele Kreise und Großstädte stehen mit den Krankenkassen in Gesprächen, um die Finanzierung der Rettungsdienste neu zu ordnen. Kölns Vorgehen könnte dabei als Vorbild für andere Kommunen dienen, wie diese Kosten künftig gehandhabt werden.

Bisher hatte keine frühere Ratssitzung den überarbeiteten Entwurf der Gebührenverordnung behandelt. Die anstehende Sitzung wird die erste sein, die die Änderungen offiziell berät.

Wird der Beschluss gefasst, garantiert die neue Regelung, dass die Kölnerinnen und Kölner weiterhin kostenlos Notfall-Rettungsdienste in Anspruch nehmen können. Die Umstellung der Finanzierung bei Einsätzen ohne Transport hat für Patienten keine direkten Auswirkungen. Die Entscheidung des Rates am 5. Februar wird zeigen, wie die Änderungen konkret umgesetzt werden.