Kevin Stögers Aufstieg und Fall bei Borussia Mönchengladbach
Kevin Stöger sorgte in der Saison 2023/24 für einen der Glanzmomente von Borussia Mönchengladbach – mit einem spektakulären Freistoßtor. Dieser Treffer beendete eine lange Durststrecke des Vereins und sicherte einen wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli. Doch in der Spielzeit 2025/26 hat sich seine Rolle verändert – und seine Leistungen stehen zunehmend in der Kritik.
Das Spiel gegen den FC St. Pauli am 26. Spieltag hatte für Stöger alles andere als vielversprechend begonnen. Fehlpässe und unglückliche Ballberührungen prägten seine ersten 37 Minuten auf dem Platz. Doch dann trat er zum Freistoß an – und alles änderte sich.
Sein präziser Schuss mit Effet ließ den Torhüter regungslos stehen und erntete selbst Lob vom gegnerischen Trainer. Es war das erste direkte Freistoßtor für Mönchengladbach seit Dezember 2020. Später verriet Stöger, dass er trotz früherer Schwierigkeiten bei Standardsituationen zusätzlich mit dem Co-Trainer das Training von festen Spielzügen intensiviert hatte.
Zwei Jahre später, in der Saison 2025/26, agiert Stöger nun als defensiver Mittelfeldspieler. Die Mannschaftsleistung ist jedoch eingebrochen – seit der Winterpause gab es nur einen Sieg in neun Spielen. Seine jüngsten Auftritte in der defensiveren Rolle überzeugen kaum, was bei Fans und Experten Fragen nach dem Positionswechsel aufwirft.
Stögers einstige Freistoß-Kunststücke trugen Mönchengladbach einst zum Sieg, doch seine aktuellen Probleme spiegeln die größeren Schwierigkeiten des Teams wider. In seiner neuen Rolle sieht er sich frischen Herausforderungen gegenüber, während der Verein nach der Wende sucht. Der Kontrast zwischen seiner früheren Klasse und der aktuellen Form zeigt, wie unberechenbar Fußballkarrieren verlaufen können.