Känguru-Chili in Erlangen: Studenten stürmen Mensa für exotisches Gericht
Lukas BraunKänguru-Fleisch in der Universitäts-Mensa stößt nicht bei jedem auf Gegenliebe - Känguru-Chili in Erlangen: Studenten stürmen Mensa für exotisches Gericht
Mensa in Erlangen sorgt für Schlagzeilen mit Känguru-Chili
Im Februar 2026 machte eine Mensa der Universität Erlangen Schlagzeilen, nachdem sie Känguru-Chili auf die Speisekarte gesetzt hatte. Das ungewöhnliche Gericht war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft – rund 400 Portionen wurden von neugierigen Studierenden begeistert angenommen. Online jedoch spalteten sich die Meinungen: Während einige den Geschmack lobten, empfanden andere das Gericht als abstoßend.
Das Känguru-Chili wurde in der Mensa am Langemarckplatz zusammen mit Basmatireis angeboten. Die Gäste zeigten sich begeistert und griffen so häufig zu, dass alle 400 Portionen noch vor Tagesende verkauft waren.
Ein Foto des Speiseplans, das auf Reddit geteilt wurde, löste eine breitere Debatte aus. Einige Nutzer beschrieben das Fleisch als aromatisch und zart, andere lehnten es als unappetitlich ab. Die Diskussion erreichte sogar den Autor Marc-Uwe Kling, dessen Känguru-Chroniken einen sprechenden Beuteltier-Protagonisten in den Mittelpunkt stellen.
Das Experiment der Mensa kam bei den Studierenden gut an – jede einzelne Portion fand Abnehmer. Im Netz jedoch blieb die Reaktion gespalten: zwischen Faszination und Ekel. Mittlerweile hat das Gericht über den Campus hinaus für Gesprächsstoff gesorgt und eine Diskussion über ungewöhnliche Fleischsorten im Alltag angestoßen.