Hunderte protestieren in Halle gegen rechtsextreme Verstrickungen der Gladiator Fight Academy
Marie SchulzHunderte protestieren in Halle gegen rechtsextreme Verstrickungen der Gladiator Fight Academy
Am vergangenen Wochenende versammelten sich Hunderte Demonstranten in Halle, um gegen die Gladiator Fight Academy zu protestieren. Die Kundgebung, organisiert von der antifaschistischen Initiative Daumen runter, richtete sich gezielt gegen das umstrittene Kampfsportstudio, das in Verdacht steht, als Treffpunkt für rechtsextreme Kreise zu dienen. Die Teilnehmer der Demonstration forderten die sofortige Schließung der Gladiator Fight Academy. Besonders im Fokus stand Theo Weiland, der als zentrale Figur des Studios gilt. Anlass für die Proteste war zudem die kürzlich stattgefundene Premiere der Gladiator Fight Series, einer Veranstaltung der umstrittenen Einrichtung.
Auch politisch sorgte die Kundgebung für Aufmerksamkeit: Paul Backmund, Kandidat der AfD für die anstehende Landtagswahl, besuchte die Veranstaltung. Die Organisatoren von Daumen runter betonten indes ihre Forderung, das Studio aufgrund seiner mutmaßlichen Verbindungen zu rechtsextremen Netzwerken zu schließen. Die Proteste in Halle zeigen die anhaltende Kritik an der Gladiator Fight Academy und ihren Aktivitäten. Ob die Forderungen nach einer Schließung des Studios umgesetzt werden, bleibt vorerst offen – die Debatte um mögliche rechtsextreme Verknüpfungen wird jedoch weitergehen.






