HSV gegen Union Berlin: Wer nutzt die Rückkehrer besser im Topspiel?
Lukas BraunMerlin Polzin fällt krankheitsbedingt aus: HSV-Trainer muss pausieren - HSV gegen Union Berlin: Wer nutzt die Rückkehrer besser im Topspiel?
Hamburg SV bereitet sich auf das entscheidende Bundesliga-Duell gegen Union Berlin vor
An diesem Wochenende steht für den Hamburger SV ein wichtiges Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin an. Die Gastgeber gehen mit einer Serie von vier ungeschlagenen Partien in die Begegnung, während die Gäste seit sechs Spielen ohne Sieg bleiben. Beide Mannschaften können auf Rückkehrer nach Sperren und Verletzungen zählen – die Voraussetzungen für eine spannende Partie sind damit gegeben.
Beim HSV sind die offensiven Optionen fast wieder in Bestbesetzung. Kapitän Yussuf Poulsen steht nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung, während Flügelspieler Jean-Luc Dompé nach seiner Sperre zurückkehrt. Trainer Merlin Polzin kämpft selbst mit einer Erkältung, die ihn möglicherweise an der Teilnahme an der Pressekonferenz vor dem Spiel hindert, am Samstag wird er die Mannschaft aber voraussichtlich wie gewohnt anleiten.
Union Berlin belegt derzeit Platz neun in der Tabelle und hat trotz der jüngsten Formschwäche genug Abstand zum Abstiegskampf. Cheftrainer Steffen Baumgart, der im Januar 2025 das Amt übernahm, hat dem Verein Stabilität verliehen. In 39 Spielen unter seiner Führung holte die Mannschaft 14 Siege, 11 Unentschieden und erlitt 14 Niederlagen – das entspricht einem Schnitt von 1,36 Punkten pro Partie und stellt eine bessere Bilanz dar als die seiner Vorgänger. Kürzlich verlängerte der Club seinen Vertrag, ein Zeichen des Vertrauens in seine Arbeit.
Baumgarts Engagement beim HSV war weniger erfolgreich gewesen: Trotz seiner starken emotionalen Bindung an den Verein endete seine Amtszeit dort mit der Entlassung, nachdem er die gesetzten Ziele nicht erreichen konnte. Seit seinem Abgang hat der Verein unter seinem Nachfolger jedoch an Konstanz gewonnen und ist nun seit vier Ligaspielen ungeschlagen. Baumgart selbst bezeichnet die Entwicklung mittlerweile als positiv für beide Seiten – der HSV erfülle nun seine Ambitionen, wenn auch ohne ihn.
Für den Hamburger SV bietet sich die Chance, die ungeschlagene Serie auszubauen. Union Berlin hingegen will die sieglose Durststrecke beenden und in der Tabelle weiter aufsteigen. Mit den Rückkehrern auf beiden Seiten könnte der Ausgang davon abhängen, welche Mannschaft ihre gestärkte Aufstellung besser zu nutzen versteht.