27 January 2026, 02:32

HSG Wetzlar holt Top-Torschützen Kirschner im Kampf gegen den Bundesliga-Abstieg

Eine Gruppe von Männern, die Handball auf einem Platz spielen, einer hält den Ball, mit einem Paris Saint-Germain-Futsal-Team-Schild im Hintergrund.

Schockverletzung und ein neuer Zugang in Wetzlar - HSG Wetzlar holt Top-Torschützen Kirschner im Kampf gegen den Bundesliga-Abstieg

Die HSG Wetzlar hat den 23-jährigen Rechtsaußen Tristan Kirschner für den Rest der Saison verpflichtet. Der Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein in der 1 Bundesliga um den Klassenerhalt kämpft. Mit einer Bilanz von sieben Siegen und 31 Niederlagen liegt Wetzlar aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Kirschner wechselt vom Zweitligisten TV Hüttenberg, wo er in der vergangenen Spielzeit mit 183 Toren bester Torschütze der 3 Liga war. Seine Verpflichtung soll die Lücke schließen, die der verletzungsbedingte Ausfall des Linksaußen Lion Zacharias hinterlassen hat. Dieser könnte aufgrund eines schweren Knieschadens für den Rest der Saison ausfallen.

Der Verein bestätigte Kirschners Verpflichtung als Teil der Bemühungen, die Mannschaft in einer entscheidenden Phase zu verstärken. Der linkshändige Rechtsaußen bringt Erfahrung aus der zweiten Liga sowie eine bewährte Torgefährlichkeit mit. Sein Wechsel folgt auf die Verletzung von Zacharias, der Wetzlar damit einen seiner Leistungsträger verloren hat.

Geschäftsführer Björn Seipp räumte die schwierige Situation des Teams ein und äußerte Mitgefühl für Zacharias, deutete jedoch an, dass weitere Transfers folgen könnten. Angesichts der drohenden Abstiegsgefahr hofft Wetzlar, dass Kirschners offensives Potenzial in den letzten Saisonspielen den dringend benötigten Schub bringt.

Kirschner wird die HSG bis zum Saisonende verstärken und soll dem Team helfen, aus der Abstiegszone zu entkommen. Die Vereinsführung zeigte sich offen für weitere Neuzugänge, falls erforderlich. Seine Leistungen in den kommenden Wochen werden entscheidend sein, während Wetzlar um den Verbleib in der Bundesliga kämpft.