01 May 2026, 22:15

Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Pfahl, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, hat zu entschlossenerem Vorgehen gegen Antisemitismus in Deutschland aufgerufen. Er bezeichnete den wachsenden Hass und die Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden als inakzeptabel und zutiefst beunruhigend. Sein Appell erfolgt zu einer Zeit, in der jüdische Gemeinden zunehmend das Gefühl haben, in Deutschland nicht mehr sicher zu sein.

Von Notz verurteilte die zunehmenden Angriffe auf jüdisches Leben in Deutschland. Er stellte klar, dass es keine Rechtfertigung dafür gebe, jüdische Menschen aufgrund der Politik der israelischen Regierung ins Visier zu nehmen. Eine solche Argumentation, so von Notz, schüre nur Hass und Spaltung.

Aktuelle Umfragen zeigen, dass mittlerweile mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden Deutschland seit dem Hamas-Angriff auf Israel als weniger sicher empfinden. Diese Entwicklung hat die Sorgen um Sicherheit und Zugehörigkeit weiter verschärft.

Der Grünen-Politiker betonte, dass die deutsche Gesellschaft alle rechtlichen Mittel ausschöpfen müsse, um Antisemitismus zu bekämpfen. Er bezeichnete dies als eine gemeinsame Verantwortung und forderte von Behörden wie Bürgerinnen und Bürgern mehr Entschlossenheit.

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Die Warnungen von Notz’ unterstreichen eine sich verschlechternde Lage für Jüdinnen und Juden in Deutschland. Angesichts der wachsenden Verunsicherung in vielen Gemeinden drängen seine Äußerungen auf konkrete Maßnahmen zur Lösung des Problems. Sowohl rechtliche als auch gesellschaftliche Anstrengungen stehen nun auf dem Prüfstand, während die Forderungen nach Handlungsbereitschaft lauter werden.

Quelle