Großübung des Katastrophenschutzes in Bad Schwalbach: Gefährlicher Stoffaustritt simuliert
Clara FrankeGroßübung des Katastrophenschutzes in Bad Schwalbach: Gefährlicher Stoffaustritt simuliert
Großübung des Katastrophenschutzes am Dienstagmorgen in Bad Schwalbach
Am Dienstagmorgen findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit der örtlichen Einsatzkräfte in einer Krisensituation zu testen. Die Behörden versichern, dass für die Bevölkerung während der Simulation keine Gefahr besteht.
Die Übung ist von 9:00 Uhr bis etwa 12:30 Uhr im Bereich des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“ angesetzt. Das Szenario sieht einen Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten vor. Um die Situation realistisch zu gestalten, wird farbiger Rauch eingesetzt.
Rund 350 Einsatzkräfte und weitere Beteiligte nehmen an der Übung teil. Der Rheingau-Taunus-Kreis möchte damit die Einsatzbereitschaft seiner Katastrophenschutzeinheiten und die Koordination zwischen den verschiedenen Diensten überprüfen. Anwohner in der Umgebung müssen mit einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen rechnen.
Öffentliche Straßen bleiben zwar befahrbar, doch die Behörden raten davon ab, die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ zu nutzen. Der Schwerpunkt der Übung liegt in diesem Bereich, und es ist mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen durch die Einsatzkräfte zu rechnen.
Die Übung wird den Alltag nicht beeinträchtigen, allerdings könnten Anwohner eine erhöhte Aktivität bemerken. Die Behörden bestätigen, dass von der Aktion keine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Es handelt sich ausschließlich um einen Test der Notfallvorsorge.






