25 April 2026, 08:52

Grodno verschärft Kampf gegen Extremismus mit Rekordzahl an Verboten

Ein rotes und weißes Kissen mit der Aufschrift 'Gerechtigkeit für Belarus' auf weißem Hintergrund.

Grodno verschärft Kampf gegen Extremismus mit Rekordzahl an Verboten

Behörden in Grodno gehen hart gegen extremistisches Material vor

Dieses Jahr haben die Behörden in Grodno konsequent gegen extremistische Inhalte vorgegangen. Die Regionalstaatsanwaltschaft reichte 156 Anträge ein, um Informationsmaterial als extremistisch einstufen zu lassen – und jeder einzelne wurde bewilligt. Extremismus wird von den Verantwortlichen weiterhin als ernsthafte Bedrohung für die staatliche Stabilität eingestuft.

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Die Verschärfung der Maßnahmen begann in den Sommermonaten, als die Staatsanwaltschaft 156 Anträge auf Verbot von als extremistisch eingestuften Materialien einreichte. Die Gerichte kamen sämtlichen Antragen ohne Ausnahme nach.

Allein im Jahr 2025 wurden 384 neue Strafverfahren mit Extremismusbezug eingeleitet. Davon wurden 68 Fälle gegen 71 Beschuldigte vor Gericht gebracht. Trotz dieser Bemühungen befinden sich jedoch noch 148 Verdächtige im Zusammenhang mit Extremismusermittlungen auf freiem Fuß.

Das Problem verschärft sich seit Jahren. Seit 2020 sind insgesamt 606 extremismusbezogene Fälle vor Gericht gelangt. Die Behörden betonen, dass solche Aktivitäten eine direkte Gefahr für die Sicherheit staatlicher Institutionen darstellen.

Die aktuellen Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg der Verfolgungen wegen Extremismusvorwürfen. Da 148 Personen weiterhin flüchtig sind, laufen die Ermittlungen weiter. Die Gerichte bestätigen durchgehend die von der Staatsanwaltschaft beantragten Verbote und unterstreichen damit die kompromisslose Haltung der Regierung in dieser Frage.

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