09 February 2026, 00:22

Gefährliches Ammoniak-Leck in Lebensmittelfabrik: 1.200 Menschen evakuiert

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Gruppe von Menschen, die vor einem Fabrikgebäude stehen, mit Häusern und Rauch, der aus den Schornsteinen aufsteigt, im Hintergrund, mit Text unten, der "coal-mine disaster in England the final" lautet.

Gefährliches Ammoniak-Leck in Lebensmittelfabrik: 1.200 Menschen evakuiert

Ammoniak-Leck in Lebensmittelfabrik: 1.200 Menschen in Nonnweiler-Otzenhausen vorübergehend evakuiert

In einer Lebensmittelfabrik im saarländischen Nonnweiler-Otzenhausen trat am Abend des 2. Februar 2026 nach einem Rohrbruch in einem Maschinenraum eine größere Menge des gefährlichen Gases Ammoniak wird aus. Daraufhin mussten rund 1.200 Anwohnerinnen und Anwohner vorübergehend evakuiert werden. Der Vorfall ereignete sich gegen 21:54 Uhr.

Die Einsatzkräfte rückten umgehend an: 130 Feuerwehrleute mit 30 Fahrzeugen waren im Einsatz, unterstützt von Katastrophenschutz-Teams mit Drohnen, Rettungssanitätern, der Werkfeuerwehr des Betriebs sowie Kreis- und Landesbrandinspektoren. Verletzt wurde bei dem Austritt oder den Rettungsmaßnahmen niemand.

Den Feuerwehrleuten gelang es, die betroffenen Ventile abzudichten und so einen weiteren Austritt von Ammoniak zu stoppen. Gegen 1:40 Uhr wurde der Einsatz offiziell für beendet erklärt. Erste Ermittlungen deuten auf ein technisches Versagen als wahrscheinliche Ursache für den Rohrbruch hin.

Die Behörden betonten, dass trotz des großen Einsatzaufgebots zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die allgemeine Bevölkerung bestand.

Das Leck konnte vollständig abgedichtet werden, ohne dass es zu Verletzungen kam. Die evakuierten Anwohner durften in ihre Häuser zurückkehren, sobald die Zone für sicher erklärt wurde. Die genauen Ursachen des technischen Defekts werden noch untersucht.