08 May 2026, 18:13

Führungswechsel am THEAS-Theater: Neue künstlerische Leiterin übernimmt

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit sichtbarem Text und einem Logo auf der Seite.

Führungswechsel am THEAS-Theater: Neue künstlerische Leiterin übernimmt

Das THEAS-Theater steht vor einem Führungswechsel, nachdem Claudia Timpner ihren Rücktritt bekannt gegeben hat. Die aktuelle künstlerische Leiterin wird das Haus am 1. August 2023 verlassen, um sich wieder eigenen kreativen Projekten zu widmen. Ihre Nachfolgerin, Kornelia Eng-Huniar, übernimmt die Leitung nach Jahren der Zusammenarbeit mit dem Ensemble.

Claudia Timpner stand seit 2022 an der Spitze des THEAS und führte es durch finanzielle Herausforderungen, während sie gleichzeitig das Programm erweiterte. Unter ihrer Leitung bringt das Theater heute etwa 60 bis 70 Aufführungen pro Jahr auf die Bühne, ergänzt durch 20 Kurse. Die Zuschauerzahlen belaufen sich mittlerweile auf rund 3.500 jährlich, hinzu kommen 300 Teilnehmer in der Theaterschule. Trotz dieses Wachstums ist das THEAS weiterhin auf Sponsoren und Fördergelder angewiesen, die etwa ein Drittel der Einnahmen ausmachen.

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Die designierte Leiterin, Kornelia Eng-Huniar, bringt eine fundierte künstlerische Expertise mit. Die ausgebildete Opernsängerin (Sopran) trat in ganz Europa auf und ist seit 2011 Teil des THEAS-Ensembles. Ihre erste Produktion wird Bitte (Nicht) Einsteigen wiederaufnehmen – eine Inszenierung, die speziell für sehbehinderte Zuschauer adaptiert wurde. Über die Jahre arbeitete sie zudem eng mit Timpner in administrativen Funktionen zusammen.

Das THEAS bleibt seinem Ziel treu, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen weiter auszubauen. Zudem erprobt das Theater neue Wege, um sein Angebot für ein vielfältiges Publikum inklusiver zu gestalten.

Timpners Abschied markiert das Ende einer Phase stetiger Entwicklung für das THEAS. Eng-Huniar wird das Theater nun in eine Zukunft führen, in der künstlerischer Anspruch und finanzielle Rahmenbedingungen in Einklang gebracht werden müssen. Die Verpflichtung zu Jugendförderung und Barrierefreiheit bleibt dabei ein zentraler Bestandteil der Theaterarbeit.

Quelle