Forschung zu Menstruationszyklus: Wie Hormone die Leistung von Spitzenathletinnen prägen
Clara FrankeForschung zu Menstruationszyklus: Wie Hormone die Leistung von Spitzenathletinnen prägen
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Unter der Leitung der Universität Freiburg zielt die Studie darauf ab, Trainingsmethoden und die langfristige Gesundheit von Sportlerinnen zu verbessern. Die Initiative erhält rund 1,6 Millionen Euro Förderung vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft.
Das auf vier Jahre angelegte Vorhaben mit dem Namen „Athletin-D“ vereint Expertinnen und Experten mehrerer Universitäten. Neben Freiburg sind Forscherteams aus Bochum, Wuppertal und der Technischen Universität München beteiligt. Im Mittelpunkt steht die Erforschung geschlechtsspezifischer Unterschiede – insbesondere die Frage, wie hormonelle Veränderungen während des Menstruationszyklus Leistung und Regeneration beeinflussen.
An der Universität Freiburg analysiert das Team um Jana Strahler zentrale Faktoren wie Stress, Lebensstil und psychische Gesundheit. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, wie diese Aspekte mit hormonellen Prozessen bei Athletinnen zusammenwirken. Zudem arbeitet das Projekt eng mit Trainerinnen, Sportlerinnen und Spitzenverbänden zusammen, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln.
Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Systems für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement. Dieses Tool soll es ermöglichen, Workouts auf die Bedürfnisse einzelner Sportlerinnen zuzuschneiden und gleichzeitig ihr Wohlbefinden langfristig zu schützen.
Mit 1,6 Millionen Euro Förderung strebt das Projekt konkrete Verbesserungen für Athletinnen an. Durch die Untersuchung hormoneller und psychologischer Einflüsse will das Forschungskonsortium Trainingsansätze optimieren. Die Erkenntnisse könnten zu einer besseren Leistungsunterstützung und einem nachhaltigen Gesundheitsschutz im Spitzensport beitragen.






