29 December 2025, 14:22

Festnahme in Kehl: Syrer mit elf gefälschten Ausweisen im Zug erwischt

Ein Zuginneres mit mehreren sitzenden Passagieren, einem stehenden Mann in der Mitte, einem Mann in Anzug auf der linken Seite, Edelstahlstangen und einer Deckenbeleuchtung.

Mann mit elf falschen Ausweisen im Zug gestoppt - Festnahme in Kehl: Syrer mit elf gefälschten Ausweisen im Zug erwischt

Am Heiligabend wurde ein 24-jähriger Syrer von der Bundespolizei in Kehl festgenommen. Beamte kontrollierten ihn im Rahmen einer Routineüberprüfung in einem Zug und stellten fest, dass er keine gültigen Grenzdokumente bei sich trug. Nun drohen dem Mann Anklagen, nachdem die Behörden bei ihm mehrere gefälschte Ausweisdokumente entdeckten.

Der Vorfall ereignete sich, als Bundespolizisten eine standardmäßige Kontrolle in einem durch Kehl fahrenden Zug durchführten. Bei der Überprüfung seiner Papiere wurde schnell klar, dass dem Mann die für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Dokumente fehlten. Eine anschließende Durchsuchung förderte elf gefälschte Personalausweise zutage, die er bei sich versteckt hatte.

Auf Nachfrage gab der 24-Jährige an, die falschen Ausweise gehörten Angehörigen. Trotz seiner Erklärung stellten die Behörden fest, dass er kein Recht auf Einreise in das Land hatte. Die Polizei verweigerte ihm umgehend die Einreise und nahm ihn in Gewahrsam. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen offizielle Anklage gegen ihn erhoben. Die Vorwürfe umfassen den Besitz gefälschter amtlicher Dokumente sowie den Versuch der illegalen Einreise.

Der Mann bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung müssen ihn nach deutschem Recht Strafen wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise erwarten. Die Bundespolizei betonte erneut, dass Routinekontrollen ein zentrales Instrument im Kampf gegen illegale Grenzübertritte seien.