FC Bayerns ungeschlagene Serie endet mit zwei Rückschlägen in Folge
Lukas BraunSchiedsrichter-Frust nach XXL-Januar: Bayern stolpern gegen HSV - FC Bayerns ungeschlagene Serie endet mit zwei Rückschlägen in Folge
FC Bayern Münchens ungeschlagene Serie in der Bundesliga endet im Januar 2026
Ende Januar 2026 fand die ungeschlagene Serie des FC Bayern München in der Bundesliga ein abruptes Ende. Nach 15 Spielen ohne Niederlage kassierte die Mannschaft eine 1:2-Heimniederlage gegen den FC Augsburg, gefolgt von einem 2:2-Unentschieden beim Hamburger SV am 31. Januar. Die Ergebnisse markieren eine seltene Schwächephase des Tabellenführers, der nun mit Fragen zu Ermüdungserscheinungen und Schiedsrichterentscheidungen konfrontiert ist.
Im Spiel gegen den HSV kämpfte der Rekordmeister vergeblich um den Sieg und verlängerte damit die Serie ohne Sieg auf zwei Partien. Trainer Vincent Kompany übt Kritik an den Unparteiischen und warf ihnen vor, klare Entscheidungen unnötig kompliziert dargestellt zu haben.
Sportdirektor Max Eberl zeigte sich in seiner Analyse noch deutlicher. Er warf Schiedsrichter Harm Osmers vor, mit der Situation überfordert gewesen zu sein, und beanstandete Fehlurteile in entscheidenden Momenten. Eberl thematisierte zudem einen Vorfall mit einem Balljungen, der seiner Meinung nach den Spielrhythmus gestört und Hamburgs Zeitspiel begünstigt habe.
Eberl ging noch einen Schritt weiter und behauptete, der HSV habe das Spiel bewusst verlangsamt, während Osmers diese Taktik nicht unterbunden habe. Er räumte ein, dass der straffe Spielplan – sieben Partien in 21 Tagen – die Mannschaft an ihre Grenzen gebracht habe. Die belastende Januar-Serie habe das Team in eine "schwierige Phase" geführt, so Eberl.
Mit 41 Punkten aus 17 Spielen bleibt Bayern zwar Tabellenführer, wirkt aber nicht mehr unangreifbar. Die jüngsten Rückschläge stehen im Kontrast zur zuvor makellosen Rückrunde. Angesichts von Ermüdung und Schiedsrichter-Kontroversen muss sich der Verein nun sammeln, bevor die nächste Herausforderung ansteht.