09 May 2026, 16:12

EVG feiert historischen Sieg bei Bahn-Betriebsratswahlen mit über 85 Prozent

Eine Gruppe von Menschen in der Nähe eines Zuges auf einem Gleis, einige im Zug und andere auf dem Boden, vor Gebäuden und Bäumen im Hintergrund, mit dem Text "Ludwigs-Eisenbahn, der erste Bahnhof in Deutschland" unten.

EVG feiert historischen Sieg bei Bahn-Betriebsratswahlen mit über 85 Prozent

Die Gewerkschaft EVG hat bei den Betriebsratswahlen der Deutschen Bahn einen überwältigenden Sieg errungen. Mit über 85 Prozent der Stimmen stellt das Ergebnis einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zur Wahl 2022 dar. Gewerkschaftsvertreter werten das Ergebnis als klares Bekenntnis der Belegschaft zu ihrer Arbeit.

Die EVG konnte im Vergleich zu 2022 fast zehn Prozentpunkte hinzugewinnen. Dieser Anstieg festigt ihre Position als führende Interessenvertretung der Beschäftigten im Schienen- und Verkehrssektor. Die Gewerkschaft vertritt ein breites Spektrum an Berufen – von Lokomotivführern über Wartungskräfte bis hin zu Verwaltungsangestellten.

Der stellvertretende Vorsitzende Kristian Loroch bezeichnete das Ergebnis als „großen Erfolg“. Er betonte, dass die starke Unterstützung das Vertrauen der Beschäftigten in die EVG als ihre Fürsprecherin widerspiegle. Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis, da Betriebsratswahlen oft als Gradmesser dafür gelten, wie gut eine Gewerkschaft die Anliegen der Mitarbeiter vertritt.

Für die EVG-Führung ist der deutliche Wahlsieg ein Beleg für ihre erfolgreiche Kampagnenarbeit innerhalb der Deutschen Bahn. Die Gewerkschaft setzt sich seit Langem für bessere Bezahlung, Arbeitsbedingungen und Jobgarantien für Bahnmitarbeiter ein. Mit diesem Ergebnis stärkt sie ihre Verhandlungsposition gegenüber dem Unternehmen.

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Das Wahlergebnis zementiert den Einfluss der EVG auf arbeitsrechtliche Belange bei der Deutschen Bahn. Mit einer Unterstützung von über 85 Prozent verfügt die Gewerkschaft nun über ein stärkeres Mandat, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten. Die nächsten Verhandlungen zu Tarifverträgen und Arbeitsplatzregelungen werden diese Machtverschiebung voraussichtlich widerspiegeln.

Quelle