Cottbus zeigt Flagge: Hunderte protestieren gegen rechtsextreme Gewalt und Rassismus
Marie SchulzHunderte protestieren in Cottbus gegen Rechtsextremismus - Cottbus zeigt Flagge: Hunderte protestieren gegen rechtsextreme Gewalt und Rassismus
Hunderte Demonstranten gingen am Wochenende in Cottbus auf die Straße, um gegen rechtsextreme Gewalt und Extremismus zu protestieren. Die Kundgebung im Stadtzentrum folgte einem jüngsten Angriff auf ein linkes Wohnprojekt in genossenschaftlicher Trägerschaft. Die Veranstalter schlossen sich unter dem Motto "Ihr greift uns an – wir stehen zusammen" zusammen, um Solidarität mit den Opfern zu zeigen und ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
Die Protestaktion begann friedlich mit geschätzten 250 bis 300 Teilnehmenden. Lokale Initiativen führten die Veranstaltung an und riefen zu Geschlossenheit gegen rechtsextreme Netzwerke und Diskriminierung auf. Die Demonstranten zogen durch die Cottbuser Innenstadt und machten ihrer Ablehnung von Hass und Hetze Luft.
Die brandenburgischen Grünen bezeichneten die Kundgebung im Nachhinein als kraftvollen Ausdruck der Solidarität. Vertreter der Partei betonten, wie wichtig es sei, Extremismus entschlossen entgegenzutreten. In ihrer Stellungnahme bestätigten sie etwa 250 Teilnehmende und hoben den Willen der Gemeinschaft hervor, sich rechtsextremen Einflüssen zu widersetzen.
Die Demonstration endete ohne größere Zwischenfälle. Veranstalter und Teilnehmende machten deutlich, dass sie Gewalt und Diskriminierung ablehnen. Die Aktion unterstrich den Aufruf zu anhaltender Wachsamkeit und gemeinsamem Handeln in Cottbus.