Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal bei Grenzkontrolle auf der A12
Bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 hat die Bundespolizei einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Die Entdeckung erfolgte im Rahmen der seit Oktober 2024 geltenden vorübergehenden Kontrollen in der Nähe der niederländischen Grenze. Drei Männer wurden festgenommen, nachdem Beamte in ihrem Fahrzeug ein Arsenal verbotener Gegenstände entdeckt hatten.
Das Auto wurde auf der A12 angehalten; am Steuer saß ein 35-jähriger Fahrer, begleitet von zwei Insassen im Alter von 20 und 21 Jahren. Im Inneren fanden die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays und einen Schlagring. Zudem führten die Männer 12.000 Euro in bar mit sich.
Die Gegenstände wurden umgehend als Beweismittel beschlagnahmt. Die Behörden haben Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz eingeleitet. Der 21-jährige Beifahrer war der Polizei bereits bekannt, während die beiden anderen Männer weiterhin überprüft werden.
Diese Grenzkontrollen, die im Oktober 2024 wieder eingeführt und bis März 2026 verlängert wurden, wurden seither verschärft, um Schmuggel und irreguläre Migration zu bekämpfen. Laut Innenministerium von Niedersachsen beschlagnahmten die Beamten seitdem über 500 Kilogramm Drogen – überwiegend Kokain – sowie 15 illegale Schusswaffen und acht Sprengkörper. Die verschärften Maßnahmen führten bisher zu rund 1.200 Festnahmen.
Den drei Männern drohen nun juristische Konsequenzen wegen des Verdachts auf Waffenvergehen. Die beschlagnahmten Gegenstände werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen untersucht. Unterdessen gehen die Grenzkontrollen auf der A12 unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen weiter.






