BTCS S.A. startet mit aktivem Krypto-Modell an der Frankfurter Börse – doch der Kurs stürzt ab
Lukas BraunBTCS S.A. startet mit aktivem Krypto-Modell an der Frankfurter Börse – doch der Kurs stürzt ab
BTCS S.A., ein Unternehmen für digitale Vermögensverwaltung, startet mit Notierung an der Frankfurter Börse in den deutschen Kryptomarkt
Die BTCS S.A., ein auf digitale Vermögenswerte spezialisiertes Treasury-Unternehmen, ist mit einer Notierung an der Frankfurter Börse in den deutschen Kryptomarkt eingestiegen. Seit Januar 2026 wird die Aktie unter dem Kürzel 36C gehandelt. Anders als viele Konkurrenten verfolgt das Unternehmen eine aktive Anlagestrategie und generiert Erträge durch Staking, Validierung und Transaktionsgebühren – statt lediglich auf eine passive Buy-and-Hold-Strategie zu setzen.
Das Geschäftsmodell von BTCS ähnelt dem von Unternehmen wie Strategy oder Bitmine, die ihren Fokus auf wiederkehrende Einnahmen aus Netzwerkoperationen legen. Laut dem letzten Quartalsbericht hält das Unternehmen derzeit 137 Bitcoin. Zu den Einnahmequellen zählen unter anderem Validator-Erträge, Staking-Belohnungen und Gebühren aus Blockchain-Transaktionen.
Seit dem Börsendebüt im Januar 2026 hat der Aktienkurs von BTCS jedoch deutlich an Wert verloren. Aktuell notiert die Aktie bei etwa 1,36 Euro – weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch von 6,91 Euro. Zeitweise fiel der Kurs sogar auf 1,12 Euro und entwickelte sich damit schwächer als vergleichbare Unternehmen wie Strategy, das auf ein passives Bitcoin-Treasury-Modell setzt.
Während viele Mitbewerber im Sektor auf passive Strategien setzen, hebt sich BTCS durch sein aktives Management ab. Trotz eines beträchtlichen Bitcoin-Bestands hat die Aktie seit dem Markteintritt in Deutschland jedoch an Wert eingebüßt. Nun bleibt abzuwarten, ob das ertragsorientierte Geschäftsmodell des Unternehmens den Aktienkurs stabilisieren kann.






