Britische Botschaft in Berlin modernisiert Sicherheitsvorkehrungen mit Millionendeal
Marie SchulzBritische Botschaft in Berlin modernisiert Sicherheitsvorkehrungen mit Millionendeal
Die britische Botschaft in Berlin modernisiert ihre Sicherheitsvorkehrungen mit einem neuen Vertrag für den Objektschutz vor Ort. Das Vorhaben mit einem geschätzten Volumen von 1,17 Millionen Pfund (rund 1,37 Millionen Euro) läuft von September 2026 bis August 2029 und sieht eine mögliche Verlängerung bis 2031 vor. Die Verantwortlichen haben ihre ursprünglichen Pläne überarbeitet und setzen nun auf ein flexibleres Beschaffungsmodell.
Das britische Außenministerium (Foreign, Commonwealth & Development Office, FCDO) hatte zunächst einen einzigen Vertrag für die Botschaft in Berlin sowie die Generalkonsulate in Düsseldorf und München in Erwägung gezogen. Nun deutet alles auf ein modulares System hin, das es verschiedenen Anbietern ermöglicht, sich um die Absicherung einzelner Standorte zu bewerben.
Für interessierte Unternehmen findet am 27. Januar eine Online-Veranstaltung statt. Die Angebote werden über das Beschaffungsportal Jaggaer des FCDO eingereicht. Die offizielle Ausschreibungsbekanntmachung wird voraussichtlich im Februar 2026 veröffentlicht. Der Auftrag unterliegt den besonderen Vergaberegeln für Verteidigung und Sicherheit. Zwar werden kleine und mittlere Unternehmen ausdrücklich zur Teilnahme aufgefordert, doch bleiben Details zu den Bewerbern vertraulich. Aus Sicherheits- und Datenschutzgründen wird die Liste der Bieter nicht veröffentlicht.
Der neue Vertrag umfasst den physischen Objektschutz für die Berliner Botschaft zunächst für mindestens drei Jahre. Bei einer Verlängerung könnte er bis August 2031 gelten. Mit dem überarbeiteten Ansatz des FCDO könnte die Auswahl der Sicherheitsdienstleister für die verschiedenen Standorte künftig flexibler erfolgen.