Betrüger nutzen Tag des Sieges für perfide Maschen gegen Senioren in Russland
Lukas BraunBetrüger nutzen Tag des Sieges für perfide Maschen gegen Senioren in Russland
Betrüger zielen mit mehreren Maschen auf ältere Russen – besonders vor dem Tag des Sieges
Die Täter setzen auf gefälschte Anrufe, Spendenbetrug und angebliche Angebote für Paraden-Tickets, um an persönliche Daten oder Geld ahnungsloser Opfer zu gelangen. Die Behörden warnen vor diesen Tricks, die gezielt Senioren ins Visier nehmen.
Betrüger rufen aus unbekannten Nummern an und geben sich als Beamte aus. Manche locken mit angeblichen Sonderzahlungen oder Geschenken für Veteranen – verlangen dann aber Gebühren oder eine SMS-Bestätigung. Andere ködern mit gefälschten Einladungen zur Siegesparade und leiten die Opfer auf schädliche Websites weiter.
Eine weitere Masche dreht sich um „verlorene Veteranenauszeichnungen“: Hier kapern Kriminelle die Gosuslugi-Konten ihrer Opfer. Offizielle Leistungen, Orden oder Zahlungen sind jedoch niemals mit Vorabgebühren oder Online-Formularen verbunden – sie werden persönlich beantragt oder automatisch ausgezahlt.
Die Polizei rät, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen. Man solle sich nicht unter emotionalen Druck setzen lassen und keine vertraulichen Daten preisgeben. Verdachtsfälle können unter den Notrufnummern 102 oder 112 gemeldet werden. Angehörige werden aufgefordert, ältere Familienmitglieder über die Risiken aufzuklären.
Die Betrugsversuche verbreiten sich in ganz Russland, vor allem unter älteren Bürgern. Die Behörden betonen: Echte Leistungen erfordern weder Vorabzahlungen noch Online-Verifizierung. Wachsamkeit und schnelles Melden bleiben die besten Waffen gegen diese kriminellen Machenschaften.






