Berlin-Halbmarathon: Petros jagt Rekord, Krause will Fehler korrigieren
Lukas BraunBerlin-Halbmarathon: Petros jagt Rekord, Krause will Fehler korrigieren
Berlin-Halbmarathon am Sonntag: Zwei deutsche Spitzenläufer mit klaren Zielen
Beim Berlin-Halbmarathon an diesem Sonntag werden zwei der besten deutschen Leichtathletik-Hoffnungen persönliche Ziele verfolgen. Amanal Petros will seinen eigenen nationalen Rekord brechen, während Gesa Krause nach dem enttäuschenden Lauf des Vorjahres zurück zu alter Stärke finden möchte. Beide gehen mit klaren Vorhaben an den Start.
Für Amanal Petros dient das Rennen in Berlin als wichtige Vorbereitung auf den London-Marathon. Die flache, schnelle Strecke kommt seiner Taktik entgegen, und er strebt eine Zeit an, die möglichst nah an 59 Minuten heranreicht. Unterstützt wird er dabei von einem eigenen Team an Tempomachern. Ideale Bedingungen – Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius – würden seinen Versuch zusätzlich begünstigen.
Für Gesa Krause markiert der Halbmarathon den Abschluss ihrer Frühlingsaison. Im vergangenen Jahr hatte sie mit einem zu schnellen Start zu kämpfen und verlor in den letzten Kilometern den Schwung. Diesmal setzt sie auf ein kontrollierteres Rennen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Petros hält derzeit den deutschen Rekord über die Halbmarathon-Distanz. Sein Selbstvertrauen ist groß, und er ist überzeugt, dass seine Vorbereitung ihn optimal auf die bevorstehende Herausforderung einstellt.
Das Rennen wird beide Athleten auf unterschiedliche Weise fordern: Während Petros einen rekordverdächtigen Lauf anstrebt, will Krause die Fehler der Vergangenheit korrigieren. Ihre Leistungen werden die Weichen für die kommenden Wettbewerbe stellen – für Petros rückt anschließend der Fokus auf London.






