Augsburgs Stichwahl fand in einem Bierzelte statt – aus Mangel an Alternativen
Tim SimonKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Festzelt - Augsburgs Stichwahl fand in einem Bierzelte statt – aus Mangel an Alternativen
Augsburgs Stichwahl nahm eine ungewöhnliche Wendung – als die Briefwahlstimmen in einem Bierzelte gezählt wurden. Die Stadt musste kurzfristig einen Ersatzort finden, nachdem die üblicherweise genutzte Messehalle nicht zur Verfügung stand. Das Plärrer-Festzelt, das bereits für das Ostervolksfest aufgebaut worden war, sprang als Schauplatz der Auszählung ein.
Bei der Stichwahl am 29. März 2024 trat die amtierende Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) gegen den SPD-Kandidaten Florian Freund an. Da die gewohnte Messehalle nicht genutzt werden konnte, wichen die Wahlhelfer ins Plärrer-Bierzelt aus, das als provisorischer Zählort diente.
Da die Ostervorbereitungen bereits in vollem Gange waren, standen die Festzelte früher als üblich bereit – und so konnte die Stadt eines davon für die Stimmenauszählung reservieren. Die Wahlarbeiter versammelten sich im Inneren, um die Stimmen zu zählen, wobei die genaue Zahl der Beteiligten nicht dokumentiert wurde.
Das Bierzelte erwies sich als praktische Lösung für die Augsburger Stichwahl. Ohne diese Alternative hätte die Stadt kaum rechtzeitig einen geeigneten Raum finden können. Die Wahl verlief wie geplant, und der ungewöhnliche Veranstaltungsort sorgte dafür, dass der Prozess ohne Verzögerungen ablief.






