Aprilscherze 2024: Wenn US-Behörden und Firmen die Öffentlichkeit narren
Tim SimonAprilscherze 2024: Wenn US-Behörden und Firmen die Öffentlichkeit narren
Aprilscherze bringen wieder humorvolle Streiche von US-Behörden und Unternehmen
Der 1. April hat einmal mehr eine Welle scherzhafter Streiche von US-Behörden und Unternehmen mit sich gebracht. In den vergangenen fünf Jahren haben mindestens zwölf lokale Organisationen die Öffentlichkeit mit erfundenen Infrastrukturprojekten oder Veranstaltungen auf die Schippe genommen. In diesem Jahr war Texas Schauplatz einer Reihe harmloser Scherze – von überdimensionalen Desserts bis hin zu ungewöhnlichen Maßnahmen der Strafverfolgung.
In Houston kündigte die Livestock Show and Rodeo eine neue "Miniatur"-Klasse für alle Tierrassen an. Unterdessen behauptete das Harris County Pct. 6 Constable's Office, seine Streifenwagen durch Tandemräder ersetzen zu wollen, um Spritkosten zu sparen. Die Räder, so die Begründung, könnten immerhin Tempo 50 erreichen – verbunden mit der Warnung an Autofahrer, sie nicht zu überholen.
Andernorts köderte Dairy Queen Texas mit einem 19-Liter-Eimer seines Blizzard-Eisdesserts, während ein angeblicher Überraschungsauftritt von Beyoncé in der White Oak Music Hall sich als Scherz entpuppte. Selbst Montgomery County Judge Mark Keough spielte mit dem Gedanken, eine 30 Meter hohe Statue von Donald Trump aufzustellen – Pläne, die es natürlich nie gab.
Doch nicht nur Texas machte mit: Der Flughafen von Denver scherzte über eine Namensänderung, San Diego warb für einen "Unterwasser-Zoo" und Seattle schlug eine "Hoverboard-Pendlerspur" vor. Diese Streiche folgen einem Trend: Seit 2021 haben mindestens zwölf US-Behörden oder Gruppen den 1. April genutzt, um fingierte Projekte zu verkünden.
Abseits der Scherze präsentierten dagegen das Kyle Field und das Cynthia Woods Mitchell Pavilion echte Pläne für umfangreiche Modernisierungen – ein Beweis, dass nicht jede Ankündigung ein Aprilscherz war.
Die Streiche reichten von harmlosem Spaß bis zu ausgeklügelten Falschmeldungen, wobei manche – wie die Tandemrad-Patrouillen – sogar einen subtilen Hinweis auf reale Themen wie Kraftstoffeffizienz lieferten. Während die Scherze nun verblassen, nehmen die tatsächlichen Aufwertungen von Veranstaltungsorten wie dem Kyle Field bald Gestalt an. Bis dahin können die Einwohner über die falschen Meldungen lachen – und sich schon auf die Tricks des nächsten Jahres freuen.






