09 May 2026, 11:00

Agostea in Koblenz: Skurrile Auktionsstücke halten Club-Legende lebendig

A vintage photograph of a large, ornate room with numerous tables and chairs, decorative pillars, wall-mounted sculptures, and ceiling lights.

Agostea in Koblenz: Skurrile Auktionsstücke halten Club-Legende lebendig

Der ehemalige Club Agostea in Koblenz wird nach und nach zur Erinnerung – doch seine Relikte leben weiter. Eine zweite Auktion mit über 100 skurrilen Objekten gibt Fans und Sammlern bis zum 13. Mai die Chance, sich ein Stück des legendären Ortes zu sichern.

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Die Versteigerungen stoßen auf großes europäisches Interesse und finanzieren gleichzeitig den Rückbau der bestehenden Bauten, um Platz für eine Neukonzeption des Geländes zu schaffen. Bereits die erste Auktion zog Bieter aus Belgien, Rumänien und der Schweiz an, die sich um die Eigenheiten des Agostea stritten. Zu den ungewöhnlichsten Verkäufen zählte eine Ritterrüstung, die neben Alltagsgegenständen wie einer Slush-Eis-Maschine den Besitzer wechselte. Letztere erwarb ein Ingenieur aus Zürich – nach eigener Aussage, weil er Koblenz fälschlich mit seinem Schweizer Namensvetter verwechselt hatte.

Die zweite Auktion präsentiert nun weitere Kuriositäten: Unter den Highlights befinden sich eine klassische Discokugel, eine Konfettikanone und eine Massageliege. Die Erlöse beider Versteigerungen fließen direkt in den Abriss der alten Gebäude und bereiten den Weg für eine mögliche gastronomische Wiederbelebung des Areals vor.

Die Auktionen zeigen, wie vielfältig das Erbe des Agostea ist – von nostalgischen Devotionalien bis hin zu absurden Fundstücken, die weit über die Region hinaus Begehrlichkeiten wecken. Mit jeder versteigerten Reliquie verblasst der einstige Club ein Stück weiter aus dem Stadtbild Koblenz’. Gleichzeitig schaffen die Erlöse die Grundlage für eine neue Nutzung des Geländes. Ob ein gastronomisches Konzept oder eine andere Idee – die Zukunft des Agostea-Areals bleibt vorerst offen, doch die Auktionen halten die Erinnerung wach.

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