Acht Monate Bewährung für illegalen Kaviar-Handel mit 77 Litern schwarzem Gold
Marie SchulzAcht Monate Bewährung für illegalen Kaviar-Handel mit 77 Litern schwarzem Gold
Ein Mann aus dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen in Jugra ist wegen illegalen Handels mit schwarzem Kaviar in Chabarowsk verurteilt worden. Das Bezirksgericht Krasnoflotski entschied über den Fall, bei dem es um den Transport von 77 Litern des geschützten Produkts ging. Der Angeklagte gestand seine Beteiligung an der Straftat.
Der Vorfall reiht sich in frühere Verurteilungen in der Region Amur ein, die ähnliche Delikte im Zusammenhang mit dem illegalen Handel von Stör und Kaviar betrafen.
Der Beschuldigte hatte in Južno-Sachalinsk 77 Liter schwarzen Kaviar erworben und in 154 Kunststoffbehälter abgefüllt. Anschließend versuchte er, die Lieferung in Richtung Moskau zu transportieren. Doch die Polizei fing ihn in Chabarowsk ab und beschlagnahmte die gesamte Ladung.
Das Gericht sprach den Mann des illegalen Handels mit besonders wertvollen aquatischen biologischen Ressourcen schuldig, die im Roten Buch Russlands aufgeführt sind. Als Strafe erhielt er eine achtmonatige Bewährungsarbeit, bei der 10 Prozent seines Lohns an den Staat abzuführen sind. Zudem wurde er zu einer Geldstrafe von 200.000 Rubel verurteilt.
Dieser Fall ähnelt früheren Verurteilungen in der Region Amur, wo zwei Männer wegen des unbefugten Transports und der Lagerung von Stör und schwarzem Kaviar angeklagt wurden.
Das Urteil unterstreicht die Konsequenzen des illegalen Handels mit geschützten Wasserlebewesen. Der Verurteilte muss Zwangsarbeit leisten und einen Teil seines Einkommens abgeben. Die Behörden überwachen und verfolgen weiterhin ähnliche Fälle, die sich auf Produkte gefährdeter Wildtierarten beziehen.






