Schwimmer trotzen eisigem Weser-Wasser - 25 Mutige trotzen der Eiseskälte: Silvestersprung in die Weser
Eisige Silvester-Tradition: 25 Mutige springen in die Weser
Am 31. Dezember 2025 fand in Weyhe eine frostige Silvestertradition statt: 25 kälteunempfindliche Schwimmer wagten den Sprung in die eiskalte Weser. Die Veranstaltung markierte die 49. Auflage des Eisschwimmens, organisiert von der örtlichen Feuerwehr und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Trotz klirrender Kälte bewältigten die Teilnehmer eine 4,5 Kilometer lange Strecke in nur 4,5 Grad kaltem Wasser.
Der Start erfolgte in Weyhe im Landkreis Diepholz, wo die Temperaturen um den Gefrierpunkt lagen. Eisschollen trieben auf dem Fluss und erhöhten die Herausforderung. Begleitet von Rettungsbooten mit Einsatzkräften, die bei starken Strömungen eingreifen konnten, kämpften sich die Schwimmer durch das eisige Nass.
Einige brauchten über zwei Stunden, um die Distanz zu überwinden, andere stiegen frühzeitig aus, da sie die Kälte nicht länger ertragen konnten. Unterdessen bereiteten sich die Veranstalter auf der Insel Wangerooge auf ihren eigenen traditionellen Neujahrsplausch vor, der im Vorjahr mit 295 Teilnehmern – darunter ein Hund – einen Rekord verzeichnet hatte. Nicht alle Veranstaltungen fanden jedoch wie geplant statt: In Norden musste ein ähnliches Neujahrsschwimmen wegen stürmischer Windböen abgesagt werden, sodass die mutigen Freiwilligen an Land bleiben mussten.
Das Eisschwimmen in Weyhe endete zwar erfolgreich, doch nicht ohne Schwierigkeiten. Die 25 Durchhalter trotzten extremer Kälte und gefährlichen Strömungen. Während andere Küstenveranstaltungen entweder abgesagt werden mussten oder Rekordbeteiligung verzeichneten, zeigte sich einmal mehr, wie unterschiedlich die Winterbadetraditionen in diesem Jahr verliefen.